Vero App Tutorial – Das neue Instagram?

Was ist Vero? Eine Frage, die mit Sicherheit gerade im Minutentakt in Google oder YouTube eingegeben wird. Die 2015 gegründete Social Media Plattform erlebt gerade einen Hype wie kaum eine andere App. Hollywoodstars und Influencer posten ihr neues Vero Profil auf Instagram & Co. mit der Aufforderung, ihnen unbedingt zu folgen. Doch um was geht’s hier eigentlich genau? Und warum ist bei den Tausenden von sozialen Nischennetzwerken gerade Vero so interessant?

Was ist Vero?

Vero (das steht für das lateinische Wort „wahr“) positioniert sich selbst als Retter des „True Social Media“. Keine Werbung, kein Algorithmus, keine Eingriffe in den eigenen Feed – Vero steht allein für ein realistisches Abbild deines Freundeskreises im Internet. Dein gesamtes Netzwerk, welches du dir hier aufbaust, lässt sich nach engen Freunden, Freunden, Bekannten oder Followern kategorisieren. Je nachdem welchen Status du ihnen zugewiesen hast (diesen können deine Freunde nicht sehen… außer du drehst wie ich ein Tutorial, dass du mit der ganzen Welt auf YouTube teilst..) kannst du selbst bestimmen, welcher deiner Posts für welche Kategorie deines Netzwerkes sichtbar ist.

Auch die Art deines Posts kannst du selbst bestimmen. Anders als Instagram lassen sich hier nicht nur Fotos und Videos posten, sondern auch Bilder, Videos, Links, Orte, Bücher oder Musik. Deinen Empfehlungen für Freunde sind keine Grenzen gesetzt! Neben der eingebauten Chatfunktion stehen dir aber auch hier Hashtags zur Verfügung, um deine Reichweite zu erhöhen. Trotzdem – auf dem Feed deiner Follower erscheint dein Post allein zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und nicht aufgrund deiner Reichweite. True Social eben!

Wie funktioniert Vero?

Aus dem Verzicht aus Werbung ergab sich für Mitbegründer Ayman Hariri, Gründer der Internetsicherheitsfirma Byte and Switch, ein ganz logischer Schluss: Auf Vero werden keine Daten gesammelt! Der Nutzer soll nicht wie auf anderen Plattformen selbst zum Produkt werden, in dem die von ihm gesammelten Daten weiterverkauft und für Werbezwecke genutzt werden. Trotzdem muss sich Vero finanzieren und versucht das über einen Weg, auf dem schon viele andere soziale Netzwerke gescheitert sind – dem Jahresbeitrag. Laut Angaben des Unternehmens soll dieser äußerst gering ausfallen, doch einen Preis hat bisher keiner genannt. Zunächst soll es aber darum gehen, Nutzer in das Netzwerk zu ziehen. Indem Vero den ersten Millionen Usern versprach, auf Lebenszeit einen kostenlosen Account bereitzustellen, sind sie diesem Ziel augenblicklich einen eindeutigen Schritt nähergekommen.

Solltest du jetzt neugierig darauf sein, wie Vero tatsächlich aussieht, sieh dir hier mein Video dazu an. Darin gebe ich dir eine kurze Einführung und Erklärung zu den wichtigsten Funktionen:

Sind noch Fragen offen geblieben? Dann stell sie mir doch einfach als Kommentar oder schick mir eine Mail. Ich freue mich immer wenn ich irgendwie weiterhelfen kann! Bis dahin abonniere doch meinen Youtube-Kanal  für mehr Videos rund um Social Media!

linkedin